Grundlagen

Domain, Hosting, E-Mail: Was zur Firmenwebsite gehört

Unternehmer richtet am Schreibtisch die Technik ein, ein Router steht daneben

Zu einer Firmenwebsite gehören drei technische Dinge: die Domain, also Ihre Internetadresse, das Hosting, der Speicherplatz, auf dem die Seite liegt, und die E-Mail-Adresse mit Ihrer eigenen Domain. Sie hängen zusammen, sind aber getrennt, und genau das verwirrt viele. Wichtig ist vor allem eines: dass am Ende alles auf Sie läuft und Sie unabhängig bleiben. Wer das von Anfang an klärt, spart sich später Ärger beim Anbieterwechsel.

Die drei Begriffe einfach erklärt

Stellen Sie sich Ihre Website wie ein Ladenlokal vor:

  • Die Domain ist die Adresse, unter der man Sie findet, zum Beispiel ihre-firma.de. Sie mieten sie jährlich.
  • Das Hosting ist das Grundstück mit dem Laden, also der Speicherplatz, auf dem Ihre Seite tatsächlich liegt und von dem sie ausgeliefert wird.
  • Die E-Mail ist Ihr Briefkasten an derselben Adresse, also kontakt@ihre-firma.de statt einer anonymen Freemail-Adresse.

Alle drei kann derselbe Anbieter liefern, müssen sie aber nicht. Eine eigene Domain-Adresse für E-Mails wirkt übrigens deutlich professioneller als eine @gmx- oder @gmail-Adresse.

Kleiner Internet-Router mit Kabeln auf einem warmen Holzschreibtisch Domain, Hosting und E-Mail hängen zusammen, sind aber drei getrennte Dinge.

Worauf Sie achten sollten

Der wichtigste Punkt ist das Eigentum. Die Domain sollte auf Ihren Namen registriert sein, nicht auf den Ihrer Agentur. Sonst sind Sie abhängig und kommen im Streitfall nicht an Ihre eigene Adresse. Fragen Sie das vor dem Start klar ab. Worauf Sie bei der Anbieterwahl insgesamt achten sollten, steht im Ratgeber Woran erkennt man eine seriöse Webdesign-Agentur?.

Der Umzug ist die häufigste Stolperfalle

Wenn Sie den Anbieter wechseln oder neu bauen, müssen Domain, Hosting und E-Mail sauber umziehen. Geht dabei etwas schief, ist die Seite kurz nicht erreichbar oder, schlimmer, E-Mails kommen nicht mehr an. Das lässt sich mit etwas Planung vermeiden. Wer ohnehin neu macht, sollte zusätzlich die Relaunch-Checkliste durchgehen.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Betrieb wollte zu uns wechseln, aber die Domain lief auf den alten Anbieter, der nicht reagierte. Wochenlang hing der Umzug fest. Hätte die Domain von Anfang an auf den Inhaber gelaufen, wäre der Wechsel eine Sache von Stunden gewesen. Seitdem klären wir den Domain-Besitz immer zuerst.

Was Sie nicht selbst können müssen

Sie müssen Domain, Hosting und E-Mail nicht selbst verwalten, wenn Ihnen das zu technisch ist. Wichtig ist nur, dass alles auf Sie läuft und Sie jederzeit Zugriff bekommen könnten. Genau diese Technik nehmen wir im Webseiten-Abo ab, ohne dass Sie die Kontrolle abgeben. Wie die laufende Betreuung aussieht, steht im Ratgeber Was passiert nach dem Launch?.

Häufige Fragen

Brauche ich eine eigene Domain? Ja. Eine eigene Adresse wirkt professionell und gehört zu Ihrer Marke. Eine Seite nur auf einer Baukasten-Subdomain wirkt weniger seriös.

Wem sollte die Domain gehören? Ihnen. Achten Sie darauf, dass sie auf Ihren Namen registriert ist, damit Sie unabhängig bleiben und jederzeit wechseln können.

Kann ich die Technik abgeben? Ja. Sie können Domain, Hosting und E-Mail betreuen lassen, sollten aber Eigentümer bleiben und im Zweifel Zugriff bekommen können.

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