„Was kostet eine Webseite?” ist die Frage, die wir am häufigsten hören. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Das hilft Ihnen erstmal nicht weiter, deshalb sortieren wir die Preise und sagen Ihnen, worauf es bei einem kleinen Unternehmen wirklich ankommt.
Die realistische Preisspanne 2026
Am Markt finden Sie vier grobe Kategorien:
- Selbst gebaut im Baukasten (Wix, Jimdo, IONOS): 10 bis 40 € im Monat. Günstig, aber die Arbeit machen Sie selbst, und das Ergebnis sieht oft aus wie tausend andere.
- OnePager vom Profi (eine fokussierte Seite): meist 1.500 bis 3.000 € einmalig.
- Mehrseitige Unternehmensseite (fünf bis zehn Seiten, eigenes Design): bei einer kleinen Agentur typischerweise 3.000 bis 6.000 €.
- Individuelle Lösungen mit Funktionen, Schnittstellen oder Shop: schnell ab 10.000 € aufwärts.
Das sind Hausnummern, keine Festpreise. Aber sie zeigen die Größenordnung: Für einen ordentlichen Auftritt rufen Agenturen oft vier- bis fünfstellige Summen auf, die vor dem Start fällig werden.
Wovon der Preis abhängt
Der größte Hebel ist der Umfang: Eine Seite ist günstiger als zehn. Dazu kommen:
- Texte und Bilder. Wer Inhalte selbst liefert, spart. Wer Texten und Bildauswahl abgibt, zahlt mehr, bekommt aber meist das bessere Ergebnis.
- Individualität. Eine Vorlage anzupassen ist günstig. Ein eigenes Design kostet mehr.
- Funktionen. Kontaktformular ist Standard. Buchung, Login-Bereich oder Schnittstellen treiben den Preis.
- Wer es macht. Freiberufler und kleine Teams sind günstiger als große Agenturen mit Großstadtmieten im Stundensatz.
Die versteckten Kosten, an die kaum jemand denkt
Der Angebotspreis ist selten der Endpreis. Rechnen Sie ein:
- Hosting und Domain: zusammen meist 10 bis 30 € im Monat.
- Technische Wartung: Updates und Sicherheit, sonst veraltet die Seite.
- Änderungen nach dem Start: Neue Öffnungszeiten, ein neues Foto, ein zusätzlicher Text. Bei vielen Anbietern kostet jede Kleinigkeit extra.
Genau hier wird aus dem günstigen Angebot oft ein teures: Die Seite steht, aber niemand pflegt sie, und nach zwei Jahren wirkt sie alt.
Einmal zahlen oder monatlich?
Es gibt zwei Wege, das Gleiche zu finanzieren:
Einmalpreis. Sie zahlen vorab eine größere Summe. Vorteil: Die Seite gehört Ihnen. Nachteil: Pflege und Wartung sind oft nicht dabei, und die Anfangsrechnung tut weh.
Abo. Sie zahlen eine feste Monatsrate, in der Aufbau, Hosting und Pflege enthalten sind. Vorteil: planbar, kein großer Brocken am Anfang, die Seite bleibt aktuell. Genau dieses Modell bieten wir bei Selinqo ab 59 € netto im Monat an, weil es für kleine Betriebe schlicht besser rechnet.
Was wir kleinen Betrieben raten
Starten Sie nicht mit der größtmöglichen Seite, sondern mit der, die Ihr Hauptangebot klar zeigt und erreichbar macht. Achten Sie weniger auf den Angebotspreis und mehr auf die Gesamtkosten über drei Jahre, inklusive Pflege. Und lassen Sie sich den Umfang vorher schriftlich geben, damit aus „ab” kein böses Erwachen wird.
Wenn Sie wissen wollen, was Ihr konkreter Fall kostet: Schicken Sie uns Ihre alte Seite oder zwei Sätze zu Ihrem Betrieb. Sie hören innerhalb von 24 Stunden, was sich lohnt und was es im Monat kostet.